Profil

Investigative Recherchen, gut erzählte Geschichten. Gedruckt auf Papier, im Video/TV und als multimediale Web-Reportagen.

Weltweit berichte ich über Rohstoffgewinnung, Lieferketten und Umweltkriminalität. Ich recherchiere zur Tropenholzmafia im Regenwald. Zu Kindern, die für Lippenstifte und Autolack in illegalen Minen schuften. Zum Thunfischfang an Bord der größten Trawler der Weltmeere. Zu Tabakbauern, die abhängig sind von der Zigarettenindustrie. Zu Umweltgiften in der Landwirtschaft, in Lebensmitteln, im Bergbau, in Waffen oder auf illegalen Mülldeponien. Diese Recherchen haben mich bereits in viele Länder Afrikas, Asiens und Europas geführt.

Schwerpunkt meiner Arbeit in Deutschland sind Neonazi-Strukturen und rechte Gewalt. Seit 2015 dokumentiere ich im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung rassistische Übergriffe auf Geflüchtete. Die fortlaufend aktualisierte “Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle” ist eine bundesweit einzigartige Datenbank, die ein kritisches Hinterfragen der oftmals fehlerhaften Kriminalstatistiken der Ermittlungsbehörden ermöglicht. Sie dient wissenschaftlichen Forschungsteams (etwa für Beiträge in Research and Politics oder West European Politics) und Medien als Grundlage für ihre Berichterstattung (vom Weser-Kurier, über ZEIT Online bis zur New York Times). Bei Fragen zur Chronik oder Interesse an weitergehenden Recherchen, für Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Fachtexte zu den Themen rechter Terror und militante Neonazi-Netzwerke, bitte einfach eine Mail schreiben oder anrufen.

Die Ergebnisse meiner Recherchen erscheinen u.a. in:

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Englisch und Swahili spreche ich fließend. Französisch, Spanisch und Hausa frische ich unterwegs immer wieder auf.

Meine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet: Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik 2018 (Kategorie “interaktive Multimedia-Speziale”), Hansel Mieth-Preis 2019 für digitales Storytelling, Hamburger Kinderschutzpreis 2019, Plan-Medienpreis für Kinderrechte (3. Platz). Außerdem wurden meiner Recherchen für weitere Preise nominiert: Deutscher Reporterpreis 2016 & 2017 (jeweils in der Kategorie “Beste Web-Reportage”), Nannenpreis 2017 (Kategorie “Web-Projekte”), Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2019, Team-Nominierung Grimme Online Award 2015 (Kategorie “Information”).

Meine Arbeit wurde zum Teil mit Stipendien der Magnum Foundation, des European Journalism Fund, der Stiftung Weltbevölkerung, der FAZIT-Stiftung, der Reportage-Agentur Zeitenspiegel, des Greenpeace Magazins, Oxfam sowie vom netzwerk recherche und der Olin-Stiftung gefördert.

Für internationale Medien arbeite ich gelegentlich als Fixer in Deutschland, unter anderem für BBC und Al Jazeera.

2017/18 habe ich mich in drei Workshops an der Reporter-Akademie Berlin weitergebildet.

Ich war Teilnehmer des “Mediendialogs” der Deutschen Welle Akademie 2015 in Ouagadougou, Burkina Faso.

Nach einem Jahr Fortbildung habe ich 2014 die Zeitenspiegel Reportageschule absolviert.

An der HU Berlin habe ich Regionalstudien Asien/Afrika sowie Neueste und Zeitgeschichte studiert.

Zuvor habe ich meinen einjährigen Zivilersatzdienst “weltwärts” in Dar es Salaam, Tansania, geleistet.

Ich bin Mitglied im Deutschen Fachjournalisten-Verband (DJFV).