Profil

Recherchen mit langem Atem. Gut erzählte Geschichten. Gedruckt auf Papier und als multimediale Web-Reportagen.

Schwerpunkt meiner Recherchen in Deutschland sind Neonazis und rechte Gewalt. Weltweit beschäftige ich mich vor allem mit Rohstoffausbeutung und globalen Handelsketten, die oft mit Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und sozialen Konflikten einhergehen.

Seit 2015 dokumentiere ich rassistische Übergriffe auf Asylsuchende für die Amadeu Antonio Stiftung, das Magazin stern und Pro Asyl. Die fortlaufend aktualisierte “Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle” ist eine bundesweit einzigartige Datenbank. Sie dient wissenschaftlichen Forschungsteams (etwa für Beiträge in Research and Politics oder West European Politics) und Medien als Grundlage für ihre Berichterstattung (vom Weser-Kurier, über ZEIT Online bis zur New York Times). Bei Fragen zur Chronik oder Interesse an weitergehenden Recherchen zum Thema Neonazi-Strukturen und rechte Gewalt, für Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Fachtexte zu den Themen rechter Terror, neue Rechte und militante Neonazi-Strukturen in Deutschland, bitte einfach eine mail schreiben oder anrufen.

Meine Texte, Fotos und Videos erscheinen u.a. in:

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Englisch und Swahili spreche ich fließend. Französisch, Spanisch und Hausa frische ich unterwegs immer wieder auf.

Meine Reportage über Kinder, die in Indiens Minen für den Glanz von Autolack und Lippenstift schuften, wurde 2017 mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik in der Kategorie “interaktive Multimedia-Speziale” ausgezeichnet. Außerdem wurde diese Geschichte 2018 mit dem Hamburger Kinderschutzpreis ausgezeichnet.

Für den Reporterpreis des Reporter-Forums in der Kategorie “Beste Web-Reportage” war ich bisher zwei Mal nominiert:       2017 mit einer Reportage über Kinderarbeit im Bergbau,      2016 mit einer Reportage über Malawis Tabak-Abhängigkeit.

Meine Arbeit wurde zum Teil mit Stipendien der Magnum Foundation, des European Journalism Fund, der FAZIT-Stiftung, der Reportage-Agentur Zeitenspiegel, des Greenpeace Magazins, von Oxfam, der Stiftung Weltbevölkerung sowie vom netzwerk recherche gefördert.

Für internationale Medien arbeite ich gelegentlich als Fixer sowie als Kommentator in Deutschland, bislang unter anderem für BBC und Al Jazeera America.

Nach einem Jahr Fortbildung habe ich 2014 die Zeitenspiegel Reportageschule absolviert.

2017/18 habe ich mich in drei Workshops an der Reporter-Akademie Berlin weitergebildet.

Ich war Teilnehmer des “Mediendialogs” der Deutschen Welle Akademie 2015 in Ouagadougou, Burkina Faso.

An der HU Berlin habe ich Regionalstudien Asien/Afrika sowie Neueste und Zeitgeschichte studiert.

Zuvor habe ich ein Jahr lang den Zivilersatzdienst “weltwärts” in Dar es Salaam, Tansania, geleistet.

Außerdem bin ich…

Gründungsmitglied, Social Media-Redakteur und Kurator bei eufrika, einer Plattform für die Geschichten auf beiden Seiten des Mittelmeers.

… Mitglied im Text-Salon, einem Netzwerk freier JournalistInnen.

… Mitglied im Deutschen Fachjournalisten-Verband (DJFV).