Profil

Recherchen mit langem Atem. Gut erzählte Geschichten. Gedruckt auf Papier und als multimediale Web-Reportagen.

Schwerpunkt meiner Recherchen in Deutschland sind Neonazis und rechte Gewalt. Weltweit beschäftige ich mich vor allem mit Rohstoffgewinnung, Landwirtschaft und anderen globalen Wirtschaftszusammenhängen. Dabei stehen ökologische und soziale Aspekte im Fokus. Für meine Recherchen bin ich regelmäßig in Afrika, Asien und Europa unterwegs.

Veröffentlichungen in Süddeutsche Zeitung, Der Spiegel und Spiegel onlinetaz, stern, Correctiv, fluter, Medium MagazinTagesspiegel, Sächsische Zeitung, DATUM, Brigitte, The European, WIRED, Mail & Guardian (Südafrika), Handelsblatt (Global Edition), Zitty, Jungle World, Kontext Wochenzeitung, publikative, Africa Is A Country und anderen.

Seit 2015 dokumentiere ich rassistische Übergriffe auf Asylsuchende für die Amadeu Antonio Stiftung, das Magazin stern und Pro Asyl. Die fortlaufend aktualisierte Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle ist eine bundesweit einzigartige Datenbank. Sie dient wissenschaftlichen Forschungsteams (etwa für Beiträge in Research and Politics oder West European Politics) und Medien als Grundlage für ihre Berichterstattung (vom Weser-Kurier, über ZEIT Online bis zur New York Times). Bei Fragen zur Chronik oder Interesse an weitergehenden Recherchen zum Thema Neonazi-Strukturen und rechte Gewalt, für Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Fachtexte zu den Themen rechter Terror, neue Rechte und militante Neonazi-Strukturen in Deutschland, bitte einfach eine mail schreiben oder anrufen.

Englisch und Swahili spreche ich fließend. Französisch, Spanisch und Hausa frische ich unterwegs immer wieder auf.

Meine Reportage über Kinder, die in Indiens Minen für den Glanz von Autolack und Lippenstift schuften, wurde 2017 mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik in der Kategorie “interaktive Multimedia-Speziale” ausgezeichnet.

Bereits zwei Mal war ich für den Reporterpreis des Reporter-Forums in der Kategorie “Beste Web-Reportage” nominiert:  2017 mit einer Reportage über Kinderarbeit im Bergbau,      2016 mit einer Reportage über Malawis Tabak-Abhängigkeit.

Meine Arbeit wurde zum Teil mit Stipendien der Magnum Foundation, des European Journalism Fund, der FAZIT-Stiftung, der Reportage-Agentur Zeitenspiegel, des Greenpeace Magazins, von Oxfam sowie vom netzwerk recherche gefördert.

Für internationale Medien arbeite ich gelegentlich als Fixer sowie als Kommentator in Deutschland, bislang unter anderem für BBC und Al Jazeera America.

Während meiner einjährigen Fortbildung an der Zeitenspiegel Reportageschule habe ich mich 2013/14 für gut erzählte Geschichten begeistern lassen und mich voll auf das Handwerk des Schreibens konzentriert.

2017/18 habe ich mich in drei intensiven Workshops an der Reporter-Akademie Berlin weitergebildet.

Ich war Teilnehmer des “Mediendialogs” der Deutschen Welle Akademie 2015 in Ouagadougou, Burkina Faso.

An der HU Berlin habe ich Regionalstudien Asien/Afrika sowie Neuere und Neueste Geschichte studiert.

Zuvor habe ich ein Jahr lang den Zivilersatzdienst “weltwärts” in Dar es Salaam, Tansania, geleistet.

Außerdem bin ich…

Gründungsmitglied und Social Media-Redakteur von eufrika, einer Plattform für die Geschichten auf beiden Seiten des Mittelmeers.

… Mitglied im Text-Salon, einem Netzwerk freier JournalistInnen.

… Mitglied der RIFF-Reporter.

… Mitglied im Deutschen Fachjournalisten-Verband (DJFV).